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Sonntag, 20. November 2011

Working Mum


Gipfeltreffen meiner Lieblings-Soap-Stars: Carrie (SATC) als working Mum, Laurie (Cougar Town) als "Best Mom" und Joan (MadMen) als Single Mum, garniert mit 2.liebsten Ex-Bond Pierce Brosnan


Freitag, 29. Juli 2011

Schlumpf noch einmal!



Der offizielle Trailer (English)

Die Schlümpfe feiern ihr glorioses Comeback: im Kino, in 3D. Und zumindest im Original mit Starbesetzung. "Unser" Wolfgang Puck als Torti und Katie Perry leiht Schlumpfelinchen ihre Stimme. Bei der Premiere erzählte sie auch höchst charmant, wie sehr sie sich freute, diese Rolle angeboten bekommen zu haben. Als Kind hätte sie die Schlümpfe nie sehen dürfen und schon gar keine Schlumpfspielsachen bekommen und jetzt IST sie Schlumpfeline!
Ich kann das nur all zu gut nachvollziehen. Auch meine Kindheit, wenngleich direkt im Zeitalter der original (2D!) Schlümpfe angesiedelt, war nicht gerade von trendy Spielzeug gesegnet und meine Eltern hatten auch nur wenig Verständnis für diese blauen Sonderlinge, weswegen wir sie auch nur äußerst selten zu Gesicht bekamen - wenn FS1 (damals der einzige TV-Sender tagsüber) sie überhaupt mals sendete. Maximal wenn man krank war... ausnahmsweise!

Allerdings hat das Christkind (in Form meiner Tante) tatsächlich einen riesen Papaschlupf gebracht! Welch eine Freude... die ich dann doch mit meiner kleinen Schwester teilen mußte... und Papaschlumpf hatte bald ein Nackenproblem, der Hals war einfach zu dünn für den großen Schlumpfmützenkopf... Aber er lebt noch und wird nun wohl bei meinen Neffen ebenfalls ein Comeback erleben. Vielleicht unterziehe ich ihn vorher noch einer Hals-OP?



Katy Perry is "Smurfette"

Ich liebe auch das Kleidchen, das Katy zur Premiere trug. Passt perfekt zu Ihrem Stil und ist "verry dress for the occasion"! I like!!!

Katie Perry @ "The Smurfs" Premiere

Ab 5.August auch bei uns in den Kinos. In 3D! Inzwischen gibt es auf der offiziellen Website des Films ein paar coole Spiele und Apps und man/frau kann sich auch selbst verschlumpfen:

verschlumpf Dich selbst: besmurfed.com


Mittwoch, 22. Juni 2011

Was war vor "Sex and the City"? III

DAS Role Model für Carrie Bradshaw war gewiss auch und vor allen Dorothy Parker (1893-1967). New Yorkerin durch und durch, Schriftstellerin, Femme Fatale und Enfant Terrible der New Yorker Szene in den 20/30/40er Jahren und Mitbegründerin des "New Yorker" - jenem Magazin bei dem "heute" die fiktive Carrie Bradshaw ihre Kolumne "Sex an the City" tippt.

Dorothy Parker (1893-1967)

Die heute so berühmte Carrie Bradshaw nimmt sich im Vergleich mit ihrem historischen Vorbild jedoch schlichtweg als "Unschuld vom Lande" aus. Gemein ist ihnen: weit über ihre Verhältnisse zu leben, ihre bedingungslose Liebe zu New York, ihr Stil, ihr Einfluß, ihr Humor und das Schreiben von Kurzgeschichten - u.a. für den "New Yorker" und "Vogue".

Wenngleich Dorothy Parker tatsächlich mit dem Who-is-Who des New Yorker Geldadels verkehrt (in mehr als einer Hinsicht) und einige der brillantesten Schriftsteller zu Ihrem "Vicious Circle" am "Round Table" des Algoquin Hotels schart, ist ihr Leben tatsächlich doch eher trist. Sie soll zwar auch immer in die neueste Mode und feinstes Tuch gehüllt gewesen sein , Shopping war aber die geringste ihrer Süchte. Schwer Alkohol- und Medikamentensüchtig starb sie letzten endes, einsam und verarmt in einem kleinen Hotelzimmer jenseits der 72. Strasse - dabei hörte New York für sie einst eben dort auf...

"Ich möchte niemals irgendwo hingehen, von wo aus ich nicht bis spätestens Mitternacht zum Broadway und in die 44. Straße zurückkommen kann."

Ironie von der Wiege bis zur Bahre


Die leidenschaftliche New Yorkerin wurde 1893 als Halbjüdin, als Dorothy Rothschild (allerdings nicht von DEN Rothschilds) in New Jersey geboren - im Sommerurlaub der Familie. "Ich wurde um die Ehre gebracht, eine gebürtige New Yorkerin zu sein, weil ich zur Welt kommen musste, während die Familie den Sommer in New Jersey verbrachte (...)". I
hre Kindheit war bereits von Drama gezeichnet, so soll sie schon früh mit dem Spruch "what fresh hell is this?" die Türglocke oder das Telefon beantwortet haben. Depressionen begleiteten sie ihr Leben lang.
Sie war eine der einflußreichsten US- TheaterkritikerInnen und SchriftstellerInnen und feierte mit ihren Kurzgeschichten große Erfolge. Einen Roman zu schreiben gelang ihr nie, ihre Drehbücher, die sie als hochbezahlte Autorin diverser Hollywoodstudios verfasste, wurden meist nie verfilmt (oder letztendlich nicht veröffentlicht) und ihre eigenen Theaterstücke waren Flops.
Die zwei Dutzend "Algonks" - so nannten sich die "Tafelritter" - erhielten zusammen sieben Oscarnomminierungen, vier Oscars, zehn Pullitzerpreise und zwei Tony Awards. Dorothy Parker selbst sollte keinen dieser begehrten Preise ihr eigen nennen.

In Ihrer Zeit bei "Vanity Fair" machten sie und ihr Kollege und Lebensmensch Robert Benchley sich den Spass "komische" Todesanzeigen auszuschneiden und aufzuhängen und ihre eigenen Grabinschriften zu verfassen. Ihr früher Entwurf lautete "Excuse my Dust".
Die Urne mit der Asche ihrer sterblichen Überreste sollte dann tatsächlich 22 Jahre in Abstellräumen von Bestatter und Anwälten verstauben, bis sie 1988 endlich ihre letzte Ruhe und Ehre in einem ihr gewidmeten "Dorothy Rothschild Parker Memorial Garden" - in Baltimore (!) findet.

Dorothy und ich

In unseren Breiten ist Dorothy Parker weitgehend unbekannt. Scha(n)de. Ich habe zwar in Vorbereitung auf meine erste New York Reise, vor 20 Jahren, eine ihrer Kurzgeschichten gelesen, sollte sie aber dann wieder vergessen. Ich "begegnete" ihr erst wieder in in den Kolumnen von Polly Adler, welche sie gerne zitiert.
Ich selbst konnte auch ein paar Gemeinsamkeiten mit der New Yorker Grande Dame ausmachen, ich mag nicht so mondän und brillant sein, den Hang zum Drama, das fehlende Glück mit Männern und das Zweifingersystem, mit welchem ich hier tippe, teile ich jedenfalls mit ihr...

Cocktail Serviette aus dem
Algonquin Hotel, New York 44th Street

Nun ist eine sehr interessante und kurzweile deutschsprachige Biographie mit dem spritzigen Titel "Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber" (ein Dorothy Parker Zitat, what else?) von Michaela Karl erschienen, welche ich freilich flugs mit Genuss verschlungen habe!

Ich habe mit Entsetzen, aber auch einer gewissen Erleichterung festgestellt, dass eine Frau gar nicht klug genug sein kann, um nicht doch einen bemerkenswert schlechten Geschmack zu haben, was Männer anbelangt, und dass eine grenzenlose Leidenschaft zum Unglücklichsein nicht davon abhalten muss, witzig zu sein.“ (Michaela Karl, Biografin von Dorothy Parker)

Es gibt auch einen schönen (traurigen), hochkarätig besetzten Film über Sie und ihre Tafelrunde: Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis (englischer Originaltitel: Mrs. Parker and the Vicious Circle bzw. Mrs. Parker and the Round Table).


Meine Lieblingszitate von Dorothy Parker:

Dorothy Parker auf die Frage wie ihr Traumman aussähe: „Brillant genug, um unterhaltsam zu sein, böse genug, um aufregend zu sein, und clever genug, um ein guter Zuhörer zu sein.

„(Der Boss) hat dich noch nie gesehen, wenn du um 8.45 Uhr ins Büro gekommen bist, aber komm einmal um viertel nach zehn, dann wird er mit dir im Lift hochfahren

Wenn du wissen willst, was Gott über Geld denkt, dann guck dir bloß die Leute an, denen Er es gegeben hat.“

I know the things I know, And do the things I do; And if you do not like me so, To hell, my love, with you!

Rena Koenig: If I had a Gun
Hommage à Niki de Saint Phalle
70x90cm, Acryl auf Leinwand
10/2010

If I had a shiny gun, I could have a world of fun. Speeding bullets through the brains, Of the folk who give me pains.

Spott mag mein Schild sein, aber es ist keine Waffe

Ich weiß es wird ein großer Schock für sie sein, Mr. Goldwyn, aber in der Geschichte der Menschheit, die Millionen und Abermillionen Menschenleben gesehen hat, hatte nicht ein einziges ein Happy End.

Schick niemals einen Laufburschen zu einer Besorgung, für die es einen ganzen Mann braucht.

Alles ist immer schlimmer, als man sich´s vorgestellt hat.

Frauen und Elefanten vergessen niemals.

London befriedigt dich, Paris lässt dich resignieren, New York aber gibt dir immer Hoffnung.

An dem Tag, an dem du Ungerechtigkeit akzeptierst, solltest du dich erschießen.


Was war vor "Sex an the City" I


Montag, 23. Mai 2011

Filmtipp


Adèle und das Geheimnis des Pharaos
("Les aventures extraordinaires d´Adèle Blanc Sec")


Sonntag, 16. Januar 2011

Accessoirs und andere Toys...

Coco Chanel hat es schon erkannt: "Ein Mann kann anziehen, was er will - er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau".

Disney/Pixar, um frühkindliche Bildung bemüht, gibt diese ErKENntnis auf recht charmante Weise in ToyStory3 der nächsten Generation weiter...
Bravo! und viel Glück bei den Globes heute Nacht!


Walt Disney Studios on YouTube

Dass sie (nur) Accessoire sind, gilt für die Toyboys der in die Jahre gekommenen Promidamen (bzw. mitunter ehedem selbst Exluder) mehr denn je. Freilich sollten sie sich dann auch zu benehmen wissen.... aber das ist eine andere Geschichte...

Mittwoch, 2. Juni 2010

I am Woman

Der coolste Cast-Song seit "My Best Friend´s Wedding" mit "I say a little Prayer":



Die SATC Mädels mit "I am Woman"


Freitag, 9. April 2010

Mein Geburtstag wird ein Fest!

pünktlich zu meinem Geburtstag startet der neue Sex and the City Film. Meine Mädels... das wird ein Fest!

Neuer Trailer "Sex and the City 2"

Sonntag, 14. Februar 2010

I Hate Valentine´s Day

Ein suuuper lustiger Film zum emotional gefährlichsten Tag des Jahres. Von den Stars von "My Big Fat Greek Wedding". I love it!



Schon auf DVD erhältlich!

Mein Valentinstag ist gerettet!

Ich bin nicht sicher, ob der prominent besetzte Film "Valentine´s Day", der gerade in den Wiener Kinos gestartet ist da mithalten kann... aber der Vollständigkeit halber auch der Trailer an dieser Stelle:



In diesem Sinne: Happy Valentine´s!

Samstag, 16. Juni 2007

I say a Little Prayer

Der Beste Cast-Song ever: "I say A Little Prayer" aus "My Best Friends Wedding".